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Samstag, 07.10.2006

Die innere Mongolei....

Ich war dieses Wochenende von Sonntag bis Mittwoch in der inneren Mongolei (das ist ein Landstreifen in China der an die Mongolei angrenzt). Von dieser 1800km Tour mit dem Jeep will ich euch heute berichten.

Wir waren 4 Leute (mein Chef Peter, Tobi mein Mitbewohner, Chenli unsere Dolmetscherin und natürlich ich :)
Treffpunkt was Sonntagmorgen 6 Uhr bei meinem Chef Zuhause der schon einmal unser Gefährt reisefertig gemacht hatte...

Wir fuhren ziemlich zeitig los und waren bestens ausgestattet mit Essen, Zelten GPS also konnte uns gar nichts passieren. Leider ist es hier in China üblich das am Nationalfeiertag alle Büros  eine Woche Geschlossen haben und das dann alle Chinesen wie die Lemminge unterwegs sind um zu reisen und sich irgendwelche Sehenswürdigkeiten anzusehen. Wer schon einmal den Verkehr in Peking erlebt hat und denkt es geht nicht mehr schlimmer sollte sich das Verkehrschaos dann mal ansehen. Es sind wirklich Millionen von Menschen unterwegs die dann aus Peking raus wollen und die von außerhalb die sich mal die Hauptstadt ansehen wollen. Ich glaube es ist zu vergleichen mit der Völkerwanderung des Mittelalters!


Man beachte die kleinen Punkte auf der Mauer. Das sind Menschen die alleine diesen Abschnitt besuchen.

Als wir dann endlich aus Peking raus kamen wurde die Luft sofort angenehm klar und frisch. Und wir gewannen immer mehr an Höhe (Peking liegt ungefähr auf 300m ü NN und wir sind bis auf 1500m ü NN gefahren) Die Landschaft wurde sehr Ländlich und sehr spärlich bewohnt. Aber sehr schön wie man vielleicht auf den nächsten Bildern sehen kann...











Die erste Nacht verbrachten wir dann in einem Trockengefallenen Flussbett in dem Karstgebirge. Ich war mit Peter in dem Zelt auf dem Auto und Tobi und Chenli schliefen in dem anderen Zelt. An dem Abend gab es Bratwürstchen und Steak von einem Deutschen Metzger in Peking und chinesisches Bier! :) Es war sehr schön mal ganz in der Natur zu sein, kein Smog, kein Lärm und ein schönen Sternenhimmel.



Am nächsten Morgen um 7 Uhr nach einem kleinen Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren in eine nahe gelegene Stadt namens Hohot um uns ein Tibetanisches Kloster anzusehen und ein Muslimisches Viertel. Mann merkte schon dass als Ausländer und vor allem ich als blonder Ausländer sehr neugierig beobachtet wurde. Nach einem kleinen Mittagessen in einer kleinen Gasse mit lauter Händlern und Ständen verließen wir die Stadt und fuhren weiter.


Der Tempel


Die Moschee in dem Viertel


Die Moschee von innen


Ein paar Mongolische Moslems





Jay nach dem Essen...

Auf dem Weg zu einer neuen Stadt trafen wir auf der Autobahn ein paar Chinesen die auch auf dem weg in die Wüste waren um ein bisschen offroad zu fahren. Sie meinten wir können uns ihnen gerne anschließen, und da wir ja sehr flexibel waren und es auch für besser erachteten nicht alleine in die Wüste zu fahren schlossen wir uns ihnen an. Sie zeigten uns ein schönen Platz zum zelten in den Ausläufern der Wüste und suchten sich selbst in den kleinen Ort in der Nähe eine Unterkunft. Wir verabredeten uns dann am nächsten Morgen in dem Dorf um dann gemeinsam in die Wüste zu fahren.


Die insgesamt 6 Jeeps. Wir sind ganz links und unser Auto wurde sehr genau begutachtet, vor allem das Dachzelt.


Unser Lager in der Wüste....


Ein wunderschöner Sonnenaufgang in der Wüste.....

Bei unserer Tour durch die Wüste waren wir auf der 2. Position und schon nach den ersten Hügeln gab es bei einem Wagen ein Getriebeschaden und wir waren nur noch 3 Autos da die anderen versuchten ihn wieder Fit zu machen. Für eine Strecke von 2km Luftlinie brauchten wir 3h, da nach jedem Hügel jemand ausstieg um ein stück weiter vorne die nächsten Hügel zu begutachten und den besten Weg herauszufinden.
Wir hatten uns auch einmal festgefahren auf einer Düne und ein Immobilien Chinese der mit seinem Sohn und seiner Frau unterwegs war wollte uns helfen. Dieser Chinese ist uns schon vorher durch sehr wagemutiges fahren und scheinbarer Unwissenheit aufgefallen. Sein Sohn musste auch nach den ersten 2 Hügeln wohl wegen der Fahrweise aus dem Auto brechen.... Na ja er wollte uns halt helfen und wollte uns mit einem minderwertigen Spanseil abschleppen. Wir sollten uns als Gewicht auf die Motorhaube setzen, aber ich sagte Tobi das er das nicht machen sollte da das Seil bestimmt reißt,  aber er ließ sich nicht davon abbringen. Also machte er es fest und anstatt langsam loszufahren gab er Vollgas und man hörte das Seil schon anreißen.  wir schrieen alle das er das so nicht machen konnte aber er versuchte es noch einmal und das Seil riss durch. Nachdem er gemerkt hatte dass es so wohl nicht klappte holte er seine Seilwinde raus und befreite uns so. Nach 3 Stunden und einigen Beulen an den Autos hatten wir es wieder auf einen Weg geschafft. Da sich unser Auto im Allrad komisch anhörte entschieden wir uns frühzeitig zu verabschieden da wir ja noch mit dem Auto nach hause kommen mussten.






Der erste Versuch das Auto frei zu bekommen.....


Scheinbar unendliche Weiten....


Die Crew aus der Wüste....

Auf dem Rückweg nach hause haben wir noch einmal in einem kleinen Ort unser Lager aufgeschlagen und am nächsten Morgen dort ein Gelbkappen Kloster besucht (Eine kleine Tibetanische Sekte). Danach haben wir uns dann auf den Weg heim gemacht. Wir wollten nur noch eine Pause zum Mittag-Reste-Essen an einem See einlegen. Leider stellte es sich als sehr schwierig raus den See zu finden bzw. wie sich herausstellte das was von ihm übrig geblieben war. Denn so groß wie ihn uns das GPS zeigte war er nicht, eher ein verdunsteter kleiner Tümpel. Doch auf dem Weg zum Wasser sind wir durch das ausgetrocknete Bett und leider gerade über eine noch feuchte Stelle gefahren und mit dem Auto versunken. Selbst das entladen half nichts und machte es nur noch schlimmer. Also packten Tobi und Peter den Klappspaten aus und fingen an das Auto frei zu graben. Selbst Plastikmatten unter den Reifen half nicht also machten sich Tobi und Chenli auf den Weg ins nahe gelegene Dorf um dort ein Bauern zu finden der uns vielleicht mit seinem Traktor rausziehen konnte.
Nach einer halben Stunde kamen sie auch wieder doch war der Traktor eher ein Spielzeugtraktor der sich auch erst einmal selbst festsetzte und den wir dann erst mal freimachen mussten und mit vereinten Kräften rausziehen. Danach schaffte er es das Auto raus zu ziehen. Wir gaben ihm für seine Hilfe 50 Yuan (5 Euro; was ein Tagesgehalt für ein Bauarbeiter in China ist wenn er 12 Stunden gearbeitet hat) Und machten erst einmal unsere wohlverdiente Siesta.
Danach machten wir uns auf den Heimweg und sind dann auch am Mittwochabend um 21 Uhr endlich heil und KO zuhause angekommen.


Lager für die Nacht...


Gelbkappen Kloster....





Das sind wir: v.l.n.r.:Peter, Tobi und Chenli


Am See festgesetzt....


Peter versucht das Auto frei zu bekommen....


Endlich wieder frei....

Es war wirklich ein sehr schöner Ausflug und ich habe viel von Land und Leuten gesehen. Es ist sehr erschreckend wie groß doch auch die Armut in China ist und wie nah diese beiden extreme beieinander sind. Und gerade wenn man als Ausländer einmal weiter in das Land hinein kommt wird man doch immer sehr mit Neugier beobachtet und man sorgt immer ungewollt für einen Menschenauflauf.

Donnerstag, 28.09.2006

Erster Kontakt mit der Polizei

So jetzt ist es passiert...

der gestrige Tag hatte schon schlecht angefangen. Ich bin zu spät aufgewacht und musste mich beeilen um noch rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Auf dem Weg dorthin hörte ich ein "Hey Moment" aber dachte mir nichts weiter weil in Peking sowieso jeder schreit und es sehr laut ist. Nach 20 Metern und weiteren "Hey Moment" entschloss ich mich doch einmal nach hinten zu schauen und sah dort 2 Polizisten die mich zu sich winkten.
Sie fragten mich nach meiner Passport Nummer (natürlich hatte ich ihn nicht dabei, er lag in meiner Wohnung), und was ich für ein Visum habe, Wo ich wohne und ob ich hier alleine bin oder Familie hier habe und ob ich hier Tourist bin oder arbeite und welche Nationalität ich bin.
Das war mir natürlich alles ein bisschen viel und ich wusste nicht was ich sagen sollte, da hier auch ein bisschen getrickst wurde wegen meinem Aufenthalt. Also stellte ich mich ersteinmal dumm. Nach etwa 15 min Diskussion kamen dann noch 2 Polizisten dazu und mir wurde es langsam etwas heikel wie sie dann zu viert um mich herumstanden und in gebrochenem Englisch versucht haben mich auszufragen. Also entschloss ich mich mein Telefon Joker zu benutzen und rief Peter an. Der konnte mir natürlich auch nicht helfen und so rief ich Kun an (eine Mitbewohnerin) ich erklärte ihr kurz das Problem und gab das Telefon dann an die Polizei weiter und stand dann bange 5 Min daneben und versand gar nichts.
Nach dem Gespräch schickten sie mich nach hause um mein Pass zu holen. Was ich natürlich nicht merkte war das sie mir folgten und sie fingen mich dann als ich aus dem Haus kam wieder ab. Ich gab ihnen meinen Pass und die Sache war damit erledigt.
Dachte ich.....
Auf der Arbeit angekommen erzählte ich das natürlich gleich meinen Kollegen und ließ mir auch gleich den Weg zur Deutschen Botschaft erklären (Jeder der den Film Red Corner kennt kann mich verstehen). Keine 10 min später rief Kun noch einmal an und erzählte das der Eigner des Hausesplötzlich in der Wohnung steht mit vielen Papieren und sie auch noch einmal meine Passnummer braucht!
Ich bekam schon langsam das dumme Gefühl das ich jetzt der Auserwählte sein werde an dem Peking ein mal ein Exempel statuiert. Aber die Kollegen meinten das sei nicht so schlimm, es ist nur wegen den Feiertagen nächste Woche und das die Polizei wissen will wer hier so alles wohnt. Und das sich das dann jetzt erledigt hat.
Sie sollten sich irren....
Gestern kurz vor Feierabend rief die Polizei im Büro an und meinte ich muss Heute noch einmal zur Polizei kommen da ich mich nicht bei der richtigen Dienststelle gemeldet habe. (In China ist es so das wenn man ins Land kommt muss man sich in den ersten Tagen bei der Polizei melden und sagen was man hier so macht und wo man wohnt). Also muss ich heute da hin und ich hoffe das ich dann endlich Ruhe habe. Vielleicht behalten sie mich ja auch gleich da. Wir werden sehen .....

Ich werde ab jetzt auf jeden fall immer mein Pass bei mir haben und den Weg zur Botschaft auswendig lernen, denn Big Brother is watching you!

Montag, 25.09.2006

Resümee des 1. Wochenendes....


So es ist mal wieder soweit das ich was zu erzählen habe.

Das erste Wochenende ist rum und es ist nicht wirklich viel passiert. Eigentlich nur 2 Sachen von denen ich euch heute Erzählen mag.

 Ich war am Sa in der ersten Pekinesischen Disco mit Namen "Susy Wong". Keine Ahnung ob so die Besitzerin heißt ich konnte es nicht herausfinden. Ich war dort mit meiner Chinesischen Mitbewohnerin Kun die zum Glück schon in Deutschland gearbeitet hat und deswegen auch Deutsch kann. Ich willigte ein da es besser war als den Abend in meiner schönen Wohnung zu verbringen.
Also machten wir uns irgendwann abends gemeinsam los. Auf dem Weg dorthin erzählte sie mir das es nicht nur die angesagteste und teure Disco ist (gut das ich vorher das meiste meines Geldes aus dem Geldbeutel getan habe da ich mir dachte ich bräuchte eh nicht so viel), sondern das auch Thema Abend sein. Shanghai der 20er Jahre!! Das passte auch sehr gut da ich mein neustes und modernstes Ornament-hauteng-und-fast-bauchfreies T-Shirt angezogen habe und dazu noch eine gute ebenfalls Gesäß-und-Schritt betonende Blaue Jeans. Der Abend konnte also nur Super werden.....

Der Eintritt sollte 100 Yuan kosten (10? was WIRKLICH SEHR Teuer ist!!!) Zum Glück sprach mich am Eingang ein einsamer Chinese an das er eine Karte zuviel habe, da ihn seine Freundin hat sitzen lassen und ich sollte ihm soviel geben wie ich denke. Also gab ich ihm 45 Yuan und er willigte auch mit knirschenden Zähnen ein. Dann war ich drin....
Was mir natürlich keiner gesagt hatte war das es ein Techno-House Schuppen war, genau das was ich total mag. Aber jetzt hatte ich schon das erste Geld bezahlt also blieb ich auch da!!
Kun traf sich dort mit ihrem Freund und ein paar Freunden. Sie stellte uns vor, nicht das ich bei lautem Techno gedröhne in gebrochenem Deutsch irgendwelche komischen Chinesischen Namen verstanden hätte aber na ja ich bekam gleich ein Bier in die Hand gedrückt und Kun verschwand dann mit ihrem Freund auf der Tanzfläche und ich und ein Freund blieben alleine zurück.
Da ich eh nichts besseres zu tun hatte und das Chinesische Bier (das irgendwie überhaupt nicht knallt und mehr nach Wasser schmeckt) alle wurde, fing ich einmal ein Gespräch an und stellte fest das er aus Australien kommt, genauer Sydney, und hier in Event Management tätig war. Irgendwann kamen die anderen wieder und wir gingen alle auf die Dachterrasse um Luft zu schnappen und weiter zu trinken (ich stieg dann auf Wodka-O um, in der Hoffnung das das seine Wirkung nicht verfehlen wird). So verstrich der Abend und ich habe eigentlich nichts für die Getränke ausgegeben wofür ich sehr Dankbar war. Am Ende bekam ich sogar meine erste Visitenkarte überreicht und überreichte auch meine an den Sydney Typ dessen Namen ich immer noch nicht weiß aber egal! (Für die die es nicht wissen, in Peking ist es eine Religion sich gegenseitig Visitenkarten zu überreichen um zu zeigen das man wichtig ist oder so was. Ohne eigene Visitenkarte ist man eigentlich nicht Existent in China).

Am So traf ich mich dann mit einem Wingolfit der auch gerade hier in Peking ist (Aus der Studentenverbindung "Wingolf" für die die es nicht wissen). Das war sehr angenehm. Ich hatte ja im Vorfeld bevor ich geflogen bin recherchiert und herausgefunden das es noch 3 Wingolfiten in Peking gibt. Diese hatte ich dann angeschrieben und sie haben sich auch über meine Mail gefreut und gleich gemeint das ich mich melden soll, sobald ich in Peking bin. Also wie gesagt ich hatte Stephan erreicht (er ist 38 und Dipl. Ing.) und wir haben uns dann mal auf ein Kaffee (Kakao) getroffen und ein bissl gequatscht. War sehr nett und er erzählte mir auch gleich wo man in Peking am besten und günstigsten essen kann und das wir da ja mal zusammen hingehen müssen. Leider konnte der 2. Wingolfit nicht nachkommen da er Geschäftlich unterwegs war, aber der 3. Wingolfit (er ist 48 und Chief Representative Vice President Asia einer großen Deutschen Versicherung) meldete sich auch noch und meinte das er mit der Firma diesen Sa eine Angel Tour außerhalb von Peking macht und er würde mich gerne dazu einladen. Da ich sowieso noch nichts weiter geplant habe und das bestimmt witzig wird werd ich also am kommenden Sa das erste mal in meinem Leben Angeln gehen (da ich ja kein Fisch esse, wieso sollte ich schon einmal vorher geangelt haben?!) Er wollte sich die Woche noch einmal melden um mir genauere Infos zu geben wegen Zeit und Treffpunkt. Und er fragte mich ob ich noch jemand mitbringen möchte, aber da ich hier sonst noch niemand so gut kenne werd ich da wohl alleine hin gehen. Er meinte jedenfalls das er sich darauf freut mich kennen zu lernen.
Ich wurde auch die Woche von meinem Chef gefragt ob ich nicht Lust habe mit ihm und meinem Schweizer Mitbewohner kommende Woche (da ist hier eine Woche lang Nationalfeiertag) für 3 oder 4 Tage mit dem Jeep und in einer Kolonne durch die innere Mongolei zu fahren. So mit Zelten und nicht Duschen und so.... :)
Aber so wie es aussieht klappt dass jetzt leider doch nicht da sich die chinesische Gruppe, der wir uns anschließen wollten, sich nicht meldet und alleine mit einem Auto ist das zu gefährlich.
Na wir werden sehen wäre auf jedenfall sehr cool wenn es klappen würde....

Soweit erst einmal wieder von mir...
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Dienstag, 19.09.2006

Die ersten Stunden habe ich gut überlebt ....


Hallo nach Deutschland,

ich habe die ersten Stunden ganz gut überstanden denke ich!

Der Flug dauerte 9 lange Stunden und ich konnte natürlich nicht schlafen wie es alle anderen um mich herum gemacht haben! Nach kleinen Problemen am Zoll weil ich ein Dokument mit Bleistift ausgefüllt habe haben sie mich endlich auf Peking losgelassen. Ich wurde wie ausgemacht abgeholt und mir wurde dann mein neues Heim für die nächsten 6 Monate gezeigt.

Ich will euch natürlich nicht die Bilder vorenthalten die sich mir boten und hänge sie mal an, nur soviel dazu gesagt ich hab schon viele heruntergekommene Wohnungen gesehen (meine Brüder werden das bezeugen können) PS: Wer mich hier besuchen kommen mag sollte sich aus Akutem Spontan-Herpes wohl besser ein Hotelzimmer nehmen in der Hoffnung das es da besser ist!

An meinem ersten Arbeitstag wollten wir uns mit einer vielleicht Kundin treffen, aber leider konnte sie dann doch nicht und der Termin ist auf So verschoben worden! (Scheinbar wird da auch gearbeitet). Sonst war es eher unspektakulär aber ich bin ja auch erst 2 Tage da. Die Kollegen sind eigentlich nur Chinesen und da der Chef nicht da ist spielen sie die ganze Zeit über das Netzwerk C&C! Das ist wohl so in Büros üblich. :)

Ich war auch schon mal Original chinesisch essen! Sehr lecker, kann aber auch sehr Scharf sein. War mit Tobi (meinem Mitbewohner) und einer Freundin in einem Restaurant. Haben alle was gegessen und Bier dazu getrunken und umgerechnet hat alles 7? gekostet! :) davon nimmt sich jeder direkt was er mag. (zuhaue würde ich dafür auf die Finger bekommen weil mann da immer alles auf SEIN Teller tun muss) Meist auf einer runden Glasplatte so das man es auch drehen kann!
Ich glaube mein Vorsatz hier etwas abzunehmen ist zum scheitern verurteilt, denn wer meine "Küche" gesehen hat wird verstehen das ich bei diesen Preisen lieber irgendwo essen gehe ...

Mit der Kommunikation mit den Chinesen klappt es leider nicht wirklich! Außer Hallo und Prost hab ich bis jetzt nur noch Danke gelernt. Ich hoffe auch mal dass es hier noch Fortschritte gibt.

Nun zu Peking....
Die Stadt ist echt Riesig! Laut einem Buch ist sie etwa so groß wie Schleswig Holstein! Ich habe noch nie so viele Taxis und Menschen auf Fahrrädern gesehen, wobei die Fahrräder hier eine Zulast wie Lkws haben. Und hier ist auch ganz klar der Fußgänger das schwächste Glied. Hier gibt es zwar Zebrastreifen, aber nicht für Menschen. Die bleiben immer sofort stehen und müssen die Strasse im Zickzack wie ein Hase auf der Flucht überqueren. Aber naja Gibt ja eh genug Menschen hier! :)
Ein weiterer Volkssport der Chinesen, der Autofahrer jedenfalls, ist es mit seinen Fahrkollegen eine Melodie zu komponieren und zwar über die Hupe! Ich habe noch nie so viele und anhaltende Hupkonzerte gehört wie hier. Und Allgemein ist es hier super laut und dreckig.

Soweit von mir...


Ich werde jetzt mal versuchen heil in meine schöne Unterkunft zu kommen ....




Das ist der Flur: Telefon geht nicht aber Hauptsache 2 Kühlschränke um kaltes Bier zu haben.



Das ist mein trautes Zimmer: In der Ecke steht noch ein Bett und das ist sogar recht bequem.



Das ist Dusche und Toilette: Das tolle daran ist in das Klo darf man kein Toilettenpapier reintun, da sonst die Rohre verstopfen weil sie so klein sind! Das Papier wird neben im kleinen Eimer gesammelt! :) Das ist kein Scherz! Ihr könnt eure Phantasie ruhig spielen lassen!



Das ist die Waschmaschine und das Bad: Das tolle ist das Wasser aus dem Becken wir einfach unten mit dem von der Maschine gesammelt und läuft dann irgendwann ab.



Das ist die Küche: Das ist der Grund warum ich eher etws essen gehen werde als hier etwas zu machen!



Und das ist der Herd: .... noch Fragen?!
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